Vision: Weniger Bevormundung - mehr Freiheit.


 

 Politik darf den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben – sondern ihnen die Freiräume schaffen, es selbst zu gestalten. Es geht darum, Leistung wieder lohnenswert zu machen, Eigentum zu schützen und den Staat auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Wer arbeitet, soll mehr behalten dürfen. Wer vorsorgt, soll nicht doppelt besteuert werden. Und wer investieren will, braucht faire Spielregeln statt ideologischer Hürden. Meine Themen drehen sich um genau das: weniger Umverteilung, mehr Anreize. Für ein Österreich, das nicht vom Umverteilen lebt – sondern vom Aufbauen. (Stand der Daten: Frühjahr 2025).
Weniger staatliche Bevormundung, sondern mehr individuelle Freiheit.

Steuern & Finanzpolitik
Wir wollen den Menschen mehr wirtschaftliche Eigenständigkeit ermöglichen. Wer arbeitet, soll spürbar davon profitieren – das erfordert deutliche Entlastungen bei den Steuern auf Erwerbseinkommen. Das ist nicht nur eine Frage der Fairness, sondern auch entscheidend, um international konkurrenzfähig zu bleiben und qualifizierte Fachkräfte anzuziehen. Gleichzeitig sollen die Lohnnebenkosten reduziert werden, damit Arbeit für alle leistbarer und attraktiver wird.
Ein zusätzlicher Schritt in Richtung Transparenz ist die verpflichtende Ausweisung der gesamten Steuer- und Abgabenlast – inklusive der Dienstgeberbeiträge – auf dem Lohnzettel. Denn nur wer weiß, wie viel tatsächlich abgeführt wird, kann sich ein vollständiges Bild machen.
Bei einer Steuerquote von 43,6 % – dem dritthöchsten Wert in der EU – ist klar: Neue Belastungen wie etwa eine Erbschafts- oder Vermögenssteuer wären ein Schritt in die falsche Richtung. 

(Kalte) Progression – flachere Steuerkurve
Die bisherige Abschaffung der kalten Progression war ein Schritt, aber kein ausreichender. Ziel muss sein, sie vollständig zu beseitigen – über alle Steuerklassen hinweg und rückwirkend für die letzten fünf Jahre. Darüber hinaus braucht es eine generelle Verflachung der Steuerkurve. Denn die aktuelle Ausgestaltung der Progression führt dazu, dass sich Mehrarbeit für viele kaum noch lohnt - im Gegenteil: Teilzeit wird incentivert.
Leistung und Einsatz müssen wieder stärker belohnt werden – das stärkt auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Glauben an soziale Aufstiegschancen. 

Schuldenbremse
Ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln ist eine Frage der Generationengerechtigkeit. Eine verfassungsrechtliche Schuldenbremse setzt klare Leitplanken für die Budgetpolitik und schützt künftige Generationen vor übermäßiger Verschuldung. Für zukunftsorientierte Investitionen – etwa in Infrastruktur – können gezielte Ausnahmen sinnvoll sein. Aber kurzfristiger Konsum, insbesondere im Vorfeld von Wahlen, darf nicht auf dem Rücken der Jugend finanziert werden. 

Kapitalmarkt – Abschaffung der KESt auf Kursgewinne
Wer langfristig in die Wirtschaft investiert und unternehmerisches Risiko trägt, sollte dafür nicht doppelt belastet werden. Kursgewinne aus langfristigen Aktieninvestments sind eine Risikoprämie und sollen – nach Ablauf einer einjährigen Behaltefrist – steuerfrei gestellt werden. Dividenden werden bereits erfasst, und ein solcher Schritt würde zudem die Eigenvorsorge stärken. Angesichts der zuletzt stark gestiegenen KESt-Einnahmen wäre dieser Schritt auch finanzpolitisch vertretbar. 

Kapitalmarkt – Finanzbildung & Aktienkultur
Österreich ist traditionell ein Land der Sparer – aber umso mehr braucht es ein neues Kapitel der finanziellen Bildung. Fehlendes Wissen und veraltete Narrative prägen noch immer die Wahrnehmung von Aktien und Kapitalmärkten.
Wir setzen uns für ein modernes Finanzwissen ein, das bereits in der Schule beginnt und auch Erwachsene erreicht. Ziel ist eine Kultur der Eigenvorsorge, in der Menschen Chancen erkennen und selbstbestimmt an wirtschaftlicher Entwicklung teilhaben können. Als konkreten Schritt schlagen wir eine Reform der „Abfertigung Neu“ vor – mit stärkerer Aktienorientierung insbesondere zu Beginn der Erwerbstätigkeit. 

Kapitalmarkt – Aktienpension
Um das Pensionssystem langfristig abzusichern, braucht es eine zusätzliche Säule: die Aktienrente. Sie schafft eine nachhaltige Ergänzung zur staatlichen Pension und gibt insbesondere der jungen Generation Hoffnung auf eine verlässliche Altersvorsorge. Der Kapitalstock dafür kann aus gezielten Privatisierungen stammen. Besonders hohe Pensionen sollen solidarisch zur Finanzierung beitragen, damit dieses Modell breit getragen werden kann. 

Erbschafts- & Vermögenssteuern
In Österreich ist Eigentum bereits vielfach und umfassend besteuert worden. Weitere Substanzbesteuerungen würden das Vertrauen in den Rechtsstaat und das Prinzip der Eigentumssicherung untergraben. Unser Fokus liegt auf einem effizienten Einsatz der bestehenden Mittel – denn nicht die Einnahmen, sondern die Ausgaben sind das strukturelle Problem. 

Standort
Regelungen und Gesetze müssen regelmäßig auf ihre Notwendigkeit und Wirkung geprüft werden. Wirtschaftliche Verträglichkeit soll zum Standard bei neuen Regelungen werden. Eine Sunset-Klausel hilft, temporäre Maßnahmen auch tatsächlich zeitlich zu begrenzen.
Gleichzeitig setzen wir auf gezielte Liberalisierungen und Entbürokratisierung – damit Unternehmen wieder mehr Handlungsspielraum bekommen.
Auf europäischer Ebene stehen wir für mehr Freihandel, ein Ende des „Goldplatings“ und für eine Reform der Gewerbeordnung. Ein investitionsfreundliches Steuersystem und gezielte Initiativen im technisch-naturwissenschaftlichen Bildungsbereich runden unser Standortprogramm ab.